Der Alltag von Familien mit unheilbar kranken Kindern ist ein Balanceakt zwischen Leben und Tod, Freud und Leid…

Tragen und getragen werden – darum geht es in der Zeit der Krankheit, des Sterbens und der Trauer.

Hospiz- und Palliativeinrichtungen tragen in schwierigen Zeiten mit, geben Stütze und fangen auf.

In Österreich leben rund 5.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. In der Öffentlichkeit sind sie und ihre Familien wenig beachtet – Krankheit und Tod von Kindern und Jugendlichen sind nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema.

Spezialisierte pädiatrische Hospiz- und Palliativeinrichtungen unterstützen und begleiten betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Eltern und Geschwister ab der Diagnose – im Leben, im Sterben und über den Tod der Kinder hinaus. 32 derartige Einrichtungen sind österreichweit tätig.

Um dem Thema mehr Raum zu geben ruft Hospiz Österreich – in Anlehnung an den deutschen „Tag der Kinderhospizarbeit“ (10.2.) – einen österreichischen Gedenktag ins Leben. Der Österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag wird künftig am 1. Juni, das ist gleichzeitig der internationale Kindertag, begangen.

Der Österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag soll

  • auf die Situation unheilbar kranker Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien aufmerksam machen
  • die Inhalte und Angebote der pädiatrischen Hospiz- und Palliativarbeit bekannter machen
  • die Öffentlichkeit für das Thema „schwere Krankheit, Sterben und Tod von Kindern und Jugendlichen“ sensibilisieren und dieses Thema damit ein Stück weit enttabuisieren
  • auf die Bedürfnisse von Kindern aufmerksam machen, die in ihrem Umfeld mit den Themen unheilbare Erkrankung, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind
  • in der Bevölkerung Solidarität mit den erkrankten Kindern und ihren Familien schaffen
  • Menschen für ehrenamtliches Engagement gewinnen
  • ideelle und finanzielle Unterstützer*innen finden